Ausstellung

MARKUS GUSCHELBAUER


- wird gewesen sein -


9. bis 23. April 2016

9. bis 11. April, 9:00 bis 17:00
Projektarbeit in der offenen Werksgalerie
15. April, 19:00
Vernissage
zur Ausstellung spricht Dr. Margit Zuckriegl, Kunsthistorikerin
16. bis 23. April, 15:00 bis 19:00
Ausstellung
23. April, 19:00
Finissage in Kooperation mit COACTIVARTS


Markus Guschelbauer

Markus Guschelbauer

- wird gewesen sein - 2016, Serie 16 Bilder, 1 Videoinstallation

„wird gewesen sein"
Für die dritte Einzelausstellung entstand in einer 3-tägigen Projektarbeit eine 16-teilige Fotoarbeit und eine Videoinstallation von Markus Guschelbauer. Der Wiener Fotokünstler lässt den Betrachter hinter die Kulissen blicken. Ausgangspunkt seines Projektes „wird gewesen sein" ist das Fotostudio und seine Funktionen. Es ist für die Dauer des Projektes sowohl Ort der Ausführung, als auch der Präsentation seiner Arbeit. Guschelbauer kreiert eine Performance, und lädt den Besucher vom 9. bis 11. April ein, deren Vorbereitung und Durchführung zu beobachten und ihn zu seiner künstlerischen Praxis zu befragen. Fotografie, vor allem die Studiofotografie wird analysiert und reflektiert, und durch die dargestellten und sich gleichzeitig selbst darstellenden Medien, in eine künstlerische Form übersetzt. In einer exakt geplanten Sequenz entstehen nach der Reihe unterschiedliche Bilder, die sich durch einen 360 Grad Aufbau im Setting und den Ausschnitten ständig verändern.

Markus Guschelbauers neueste Arbeit beschäftigt sich mit dem Entstehen von Bildern. Die Auseinandersetzung mit dem  Verhältnis von Fotografie und Objekt, von Raum, Fläche und Form bildet einen Schwerpunkt dieses künstlerischen Projektes.
Zum Abschluss der Ausstellung lädt die Werksgalerie zu einer außergewöhnlichen Finissage. Durch einen Dialog zwischen Kunstwerk, Musikern von COACTIVARTS und den Besuchern wird die Ausstellung zum interaktiven Kunsterlebnis.

sono Markus Guschelbauer Einladungskarte

sono Markus Guschelbauer Finissage

Ausstellung

LEA TITZ

- Stabile Erscheinungen -

Eröffnung Freitag, 4. Dezember 2015, 19 Uhr
Ausstellung 4. bis 19. Dezember 2015
Zur Ausstellung erscheint die sono EDITION No3

Thementag –Entstehungsprozesse–
Samstag, 12. Dezember 2015, 15 bis 19 Uhr

Fotografische Aktion von Lea Titz |
WAS SPRECHEN KÖNNTEN EIN. Wortinstallation 
von Emi Rendl Denk | Texte von Edith Payer, Gertrude Grossegger,
Kristine Tornquist, Nina Dick, Waltraud Brauner und Bureau du Grand Mot.

Lea Titz

Lea Titz Aura sono fotografische Werksgalerie

Werksserie 2015, 14 Bilder

„Aura (Gebilde)"
Barocke Wolkenerscheinungen schmiegen sich in die innerstädtische Architekturlandschaft Wiens und suggerieren - in Schwarz-Weiß gehalten - dokumentarische Wahrheitstreue.
Surreale Momentaufnahmen von Erscheinungen, die die Sakralität von Kirchen verlassen haben und einen metamorphosischen Zustand von Schlamm, Seifenblasen oder Atompilzen erreichen.
Ahnlich mögen wohl die Wahrnehmungen bei Menschen sein, die mit dem unregelmäßig auftretendem Symptom der Aura leben, einer Migräneart, die visuelle Wahrnehmungsstörung hervorruft, zu halluzinationsähnlichen Veränderungen der Wahrnehmung führt und Künstler immer wieder inspiriert hat.

Lea Titz

Lea Titz Hayashi sono fotografische Werksgalerie

Serie, Tokio 2013, 7 Bilder

„HAYASHI"
In der großformatigen Farbserie, die eine in Japan gängige Art künstlicher Natur im öffentlichen Raum thematisiert, finden sich Gebrauchsgegenstände, die durch die fotografische Weiterverarbeitung aus dem Umfeld gerissen sind und dadurch umso mehr die Skurrilität einer von Menschen gefertigten, scheinbaren Natur aufzeigen.

sono Werksgalerie Lea Titz

Thementag –Entstehungsprozesse–



Am 12. Dezember 2015 findet während der Ausstellung von Lea Titz ein Thementag statt, der unter dem Titel „Entstehungsprozesse" unterschiedliche künstlerische Herangehensweisen und Interpretationen des Themas zeigt.

Gestaltet wird eine etwa 4-stündige Aktion.
In dieser Zeit soll mit und vor den Besuchern eine Fotoserie von Lea Titz entstehen, die für die verbleibende Dauer der Ausstellung in der SONO Werksgalerie zu sehen sein wird.
Jede kreative Arbeit besteht aus rationalen–, sowie intuitiven Entscheidungen als auch unvorhersehbaren Zufällen. So auch die Fotoserie, die in einem vorbestimmten fotografisches Setting entsteht, das sich durch intuitive Entscheidungen verändern kann. Durch Situation, Stimmung und Input der Besucher entstehen unvorhersehbare Zufälle.
Da für die Fotoserie abgelaufene großformatige Polaroidfilme verwendet werden, die an manchen Stellen weiße Flecken unterschiedlicher Größe und Form statt des Bildes zeigen können oder mechanische Verletzungen aufweisen, ist ein „vorgesehener Zufall" die einzige fotografische Konstante.
Gezeigt wird während der fotografischen Aktion ein Video von Emi Rendl-Denk aus dem Jahr 2013 mit dem Titel „WAS SPRECHEN KÖNNTEN EIN" .
Eine Wortinstallation und verbaler, rhytmisierter Klangraum, der Entstehungs- und Gedankenprozesse zu Emi Rendl Denks bildnerischer Arbeit in einer assoziativ angelegten Kunstsprache skizziert.
Texte und Beiträge zum Thema von:
Edith Payer, Nina Dick, Kristine Tornquist, Waltraud Brauner, Gertrude Grossegger und dem Salzburger Kunstkollektiv Bureau du Grand Mot, vertreten durch Stefan Findeisl und  Anna Maria  Stockinger.
Der Thementag findet in Kooperation mit dem Frauenbüro Salzburg statt.


Eröffnungsausstellung

STEFAN SCHUMACHER | BERNHARD MÜLLER

Vernissage: Donnerstag 16. Juli 2015 19:00
Einführung: Kurt Kaindl
Ausstellung: Freitag 17. Juli 2015 bis Freitag 31. Juli 2015


RICHARD LORENZ | FRITZ MOßHAMMER

Lesung und musikalisches Zwiegespräch - spoken words -
Freitag 24. Juli 2015 20:00

zur Ausstellung erscheint die sono-EDITION Nr.1 und Nr.2

STEFAN SCHUMACHER

Stefan Schumacher, sono fotografische Werksgalerie

aus der Serie unauffällige Schauplätze - 50389 -

In seiner Arbeit „unauffällige Schauplätze" zeigt Stefan Schumacher Plätze, Höfe, Straßen, die sowohl Individualität als auch Beliebigkeit von Stadtbebauung aufzeigen: Verschachtelungen und Konglomerate von Gebäuden, das Aufeinandertreffen banaler Gegenwartsarchitektur mit historisch Gewachsenem, das bisweilen kulissenhaft Künstliche, Kuriose. Mit einer analogen Fachkamera für Architekturfotografie gelingen Stefan Schumacher Arbeiten, die nicht die bloße Abbildung eines Ortes thematisieren, sondern die Elemente dieser Orte in ästhetische Zeichen übertragen.

In der 2. Arbeit „SO?" ist das tragende Thema „Spielen erlaubt, Scheitern erlaubt". Auf einem großen Tableau werden Fotografien in wechselseitigen Paarungen und Zusammenstellungen gezeigt, die sich ergänzen, neue Ansichten generieren und optische Fragen stellen. Die Besonderheit dieser Arbeit: der Besucher kann aktiv eingreifen, neue Sichtweisen ausprobieren und dem Gesamtbild dadurch einen sich ständig verändernden Eindruck geben. Diese Veränderung wird während der Ausstellungsdauer dokumentiert.


BERNHARD MÜLLER

Bernhard Müller, sono fotografische Werksgalerie

Aus der Serie Liebe im Nirgendwo - Nightclub Casabianca Hallein 47 41 10.3 N 13 07 05.8 E -

Die Arbeit „ Liebe im Nirgendwo" von Bernhard Müller befindet sich seit Januar 2015 im Aufbau und zeigt in der Ausstellung einen zeitlichen Zwischenbericht. In der dokumentarischen Arbeit sucht der Fotograf öffentliche Häuser oder auch Bordell, Laufhaus oder Club genannt, abgelegen, an den Rand der Gesellschaft verbannt und oftmals im Niemandsland angesiedelt. Als verbindendes Element die Strasse und Bushaltestellen, Parkplätze als dienliches Mittel der Erreichbarkeit. Eine auffällig unauffällige Aussenwerbung, einer vermeintlichen Erregung öffentlichen Ärgernisses untergeordnet; oft sind es zweckgerichtete Nutzungen von einstmals privat genutzten Gebäuden oder dem Zweck untergeordnete Neubauten. So unspektakulär sich die Gebäude in ihr Umfeld einbinden, so bewusst unspektakulär die Fotografien, die Ihre tieferen Ebenen erst nach genauer Betrachtung preisgeben.


sono_einladung_stefan_schumacher_bernhard_mueller

RICHARD LORENZ | FRITZ MOßHAMMER
- spoken words -

sono_lesung

Richard Lorenz, Schriftsteller aus München und Fritz Moßhammer, Mitglied des Duos Hammerling aus Lofer bei Salzburg, werden am 24. Juli im Rahmen der Ausstellung eine Lesung und musikalische Zwiesprache unter dem Thema „spoken words" bestreiten. Richard Lorenz liest aus seinem Debütroman „Amerika Plakate", der in literarischen Kreisen bereits für Aufsehen sorgte.
Sein musikalischer Gesprächspartner ist der in Salzburg bekannte Künstler Fritz Moßhammer, der in seinem neuesten Projekt „Hammerling goes Maroc" die Grenzen von regionalen und internationalen Musikeinflüssen überschreitet und diese neu interpretiert und absteckt.